Dating 2.0: Das Dating und Miss Lisbeth – Ein Gastbeitrag zum Verliebenkongress-Relaunch

Dating 2.0: Das Dating und Miss Lisbeth – Ein Gastbeitrag zum Verliebenkongress-Relaunch

Erfahrungen zum Online-Dating und Dating im realen Leben
Ein Gastbeitrag von Miss Lisbeth

Eigentlich hatte ich vor mich vom Dating zu verabschieden, sei es online als auch offline. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir etwas suchen, dann finden wir eher selten das was wir uns vorstellen.

Ich habe um ehrlich zu sein, ein paar Dating-Apps bereits ausprobiert und bisher in einer bloß einmal Glück gehabt, dass auch eine Beziehung daraus entstanden ist. Von so vielen habe ich bereits gehört, dass sie ihren Partner, mit welchem sie auch schon einige Jahre zusammen sind oder sogar zusammenwohnen, online kennengelernt haben.

Doch wenn ich jemanden online kennenlerne, weiß ich, dass mein Chatpartner und potentieller Partner noch mit weiteren Frauen schreiben könnte (muss aber nicht sein, doch die Mehrheit macht das leider so), was mich wiederum persönlich verunsichert. Diese Situation kann mir aber natürlich auch im realen Leben passieren. Woher soll ich denn gleich wissen, wenn ich ihn das erste Mal sehe und wir ins Gespräch kommen, dass er nicht noch andere Frauen kennenlernt? Als Single kann man dies ja auch machen. Ich muss zugeben, dass ich auch mit ein paar Männern schreibe, aber sobald ich merke, dass etwas Ernstes daraus entstehen könnte, verabschiede ich mich von den anderen. Dies verlange bzw. erhoffe ich mir dann auch von meinem potentiellen Partner.

Nehmen wir uns doch mal die Dating-App „Tinder“ als Beispiel. Dort kannst du entweder nach rechts oder links wischen. Nach rechts bedeutet, der- oder diejenige gefällt dir, nach links das Gegenteil. Sofern beide nach rechts gewischt haben entsteht ein Match, woraufhin man miteinander kommunizieren kann. Doch das wird nicht nur einmal passieren und somit kann es sein, dass man mit mehreren Personen schreibt. Wie ich mitbekommen habe, wischen viele nach rechts um zu schauen, wem sie alles gefallen oder wollen so viele Matches wie möglich haben. Danach sortieren sie die Matches aus oder sammeln diese.   Aber ich mag nicht alles schlecht reden es gibt dort auch noch Leute, die einen kennenlernen möchten. Wie auch sonst, sollten dort Beziehungen entstehen?

Natürlich verführen die Portale uns nicht nur dazu nichts Ernsthaftes mehr anzufangen zu wollen. Jedoch erzeugen diese Portale die Illusion, dass es den Traumpartner dort irgendwo gibt. Das wir ihn verpassen könnten. Wenn wir meinen, es funktioniert nicht mehr mit unserem aktuellen Partner, dann ist der nächste ja nur noch einen Wisch weit weg.  Nach dem Motto: „Wenns nicht mehr klappt nehme ich mir den/die Nächste(n).“

Wie ich anfangs erwähnt habe, wollte ich mit dem Dating ganz aufhören. Doch unter anderem für diesen Gastbeitrag und um meine Neugier zu stillen, habe ich mich bei dem Online-Portal „Finya“ registriert. Dieses ist wie die meisten Dating-Apps kostenlos. Allerdings gibt es „Finya“ nicht als App, was ich wiederum nicht schlimm finde. Das Prinzip ist dort ähnlich wie bei „Lovoo“ und Co. Jedoch hat man hier einen Fragebogen mit 100 Fragen auszufüllen (was leider nicht jeder nutzt), sodass man auf den ersten Blick schon mal einen kleinen Eindruck über diese Person erhalten kann. Doch hier braucht man nicht erst ein Match um miteinander kommunizieren zu können, was ich wiederum etwas schade und auch teilweise nervig finde, weil dich wirklich jeder anschreiben kann. Was mir nach einiger Zeit auffällt ist, dass die meisten User nicht wirklich das Profil richtig durchlesen. Warum gebe ich wohl zum Beispiel an, dass ich Männer zwischen 25 und 34 Jahren kennenlernen möchte? Trotzdem schreiben mir viele weit über 34 Jahre, was ich manchmal schon nervig beziehungsweise abartig finde, da ich zum Beispiel auch nicht wie 32 Jahre aussehe. Bisher wurde ich nämlich sehr selten auf mein richtiges Alter geschätzt. Und oftmals komme ich mit den jüngeren Männern besser klar, als mit den älteren.

Auch was die Männer sich manchmal einfallen lassen bei ihren Nachrichten. Manche schreiben direkt, ob wir nicht miteinander knutschen wollen. Solche Nachrichten kommen direkt in den Mülleimer. Zum Glück sind aber nicht alle Männer so. Ich bin gespannt, wie sich das Online-Portal noch zeigen wird, ob dort jemand nettes für mich dabei ist.

Vor ein paar Jahren empfand ich das Kennenlernen im realen Leben einfacher. Meistens lernte man jemanden über die Freunde kennen. Selten in der Disko, weil viele doch eher zum Tanzen dort waren oder zu betrunken um sich am nächsten Tag daran zu erinnern, wem sie alles ihre Handynummer gegeben haben. Jedoch als ich das letzte Mal mit meiner besten Freundin feiern war, haben wir eine Gruppe Männer dort getroffen und wurden auch angequatscht, aber die meiste Zeit waren sie dann doch mit ihrem Handy beschäftigt und hatten teilweise sogar „Tinder“ geöffnet! Generell, auch die anderen Discobesucher hingen mehr an ihren Handys, als den Abend zu genießen.

Ich glaube, durch frühere Beziehungen sind sehr viele Singles auch vorgeschädigt und wollen vielleicht deshalb auch längere Zeit nichts Ernstes und nichts Verbindliches. Sie nutzen dann solche Dating-Apps wie z.B. „Tinder“ oder „Lovoo“ um einfach Frauen kennenzulernen, denen es ähnlich geht und etwas Unverbindliches suchen. Doch ich frage mich, was habe ich davon längerfristig? Vor allem, wenn man jetzt so wie ich, 32 Jahre alt ist. Irgendwann möchte man doch auch endlich mal ankommen und den Partner fürs Leben finden, oder nicht? Zumindest ist dies mein Vorhaben!

Natürlich mag es für eine gewisse Zeit etwas Schönes  sein, wenn man unverbindlichen Sex hat, vielleicht sogar eine Affäre. Doch ich persönlich finde, das macht nicht das Leben aus! Es mag auch nach einer Trennung guttun, etwas Unverbindliches zu führen. Doch macht es uns auf die Dauer glücklich?

Meiner Erfahrung nach, eher unglücklich.  Meist verliebt sich dann doch einer von beiden und es gibt spätestens dann gebrochene Herzen und viele Enttäuschungen. Vertrauen gehört zum Sex dazu. Zumindest für mich. Und wenn ich diese Person noch nicht wirklich kenne, wie soll ich ihr dann vertrauen? Über „Tinder“ hatte ich einen Mann kennengelernt, der mir zwar anfangs sagte, er wolle auch eine Beziehung und mich wirklich kennenlernen, dabei hat er mich letztendlich nur für das Eine benutzt. Und ich bin leider auf ihn reingefallen.

Meine ersten beiden Partner habe ich durch Bekannte und Freunde kennengelernt. Diese hielten auch mindestens ein Jahr. Doch wenn ich mich auch jetzt in meinem Freundeskreis umschaue, gibt es fast nur Pärchen, welche wiederum auch nur andere Pärchen und kaum Singles kennen. Und wenn doch, heißt es oftmals, dass dieser jemand nichts für mich ist oder eher seinen Spaß sucht.

Deshalb frage ich mich, ob die Leute, welche online jemanden kennenlernen wollen auch tatsächlich etwas Ernstes und Verbindliches suchen oder es doch nur eine List ist um jemanden für etwas Unverbindliches ins Bett zu bekommen…?

Was ist Deine Meinung dazu und wie sind Deine Erfahrungen beim Online-Dating und realem Dating?

♥ Wir danken Miss Lisbeth für Ihren Gastbeitrag und sind auf Dein Feedback gespannt ♥

Alles Liebe
Deine 2Macha
Magdalena und Andreas

 

 

Du willst mehr über Miss Lisbeth wissen? Besuche sie einfach auf ihrer Seite und hinterlasse ihr dort Deinen Kommentar! Natürlich kannst Du uns auch gerne hier schreiben.

Klicke auf das Logo und Du kommst direkt zur Seite von Miss Lisbeth:

 

 

 

 

Du willst mehr über Online-Dating und Offline-Dating wissen? Dann melde Dich jetzt zum kostenfreien Verliebenkongress an und sei vom 2.-9. September dabei, wenn 16 Experten ihr Wissen hierzu mit Dir in Interviews teilen. Trage Deinen Namen und Mailadresse in das Feld ein und erhalte weitere Infos per Mail:

Du bekommst zusätzlich ein Geschenk von uns: Das e-Book „10 Lösungen für die größten Blockaden beim Verlieben“ zum direkten Download:

Entscheidung treffen

Entscheidung treffen

Der Weg zum neuen Projekt

Entscheidungen zu treffen kann schwer sein. Natürlich kommt es darauf an um was es geht. Jeden Tag stehen wir vor der Herausforderung viele, viele Entscheidungen zu treffen. Im Großen wie im Kleinen. Ganz entscheidende Entscheidungen, die lebensverändernd sein können oder klitzekleine Entscheidungen, die eigentlich nicht groß von Bedeutung sind. Dennoch sind es alles Entscheidungen. Von der Idee zur Umsetzung ist es dann doch immer noch ein großer Schritt. Wir denken da gleich, dass wir ja die „falsche“ Entscheidung treffen können und vor allem welche Auswirkungen es auf unser Umfeld und unsere Zukunft hat. Man überlegt hin und her. Wir machen es uns da selbst nicht leicht. Der Verstand ist dem Handeln oft Riesenschritte voraus. Schnell kommen Ängste, Zweifel und negative Glaubenssätze auf. Der innere Kritiker lässt meist auch nicht lange auf sich warten, der die Idee nochmal auf die Goldwaage legt. Ist es wirklich die Idee, die jetzt umgesetzt werden will? Oder doch noch warten, bis eine „Bessere“ kommt? Was passiert mit den anderen Ideen, die da sind? Ist jetzt wirklich der optimale Zeitpunkt? Das sind nur Beispiele für viele weitere Fragen, die dann plötzlich auftauchen. Alles kommt nochmal auf den Prüfstand. Doch ratsam ist hier dem Gedankenkarussell rasch die Bremse zu ziehen und sofort aktiv zu werden.

Um was es hier geht ist ganz einfach gesagt und doch oft so schwer umsetzbar: Es ist so wichtig eine Entscheidung zu treffen. Warum eine Entscheidung nicht als etwas Positives ansehen und sich darauf freuen was dann kommen kann? Sie als Herausforderung anzunehmen, an der man wachsen kann. Die Worte sind immer leicht gesagt, doch nicht immer ebenso umgesetzt.

Ganz ehrlich fiel uns die Entscheidung bei all den möglichen Ideen, die verwirklicht werden könnten auch nicht leicht. Viele Wege haben wir uns ausgemalt. Unser „roter Faden“ hat uns dann den passenden Weg gezeigt, dass genau die Idee unseren „Verliebenkongress“ zu machen für uns genau der richtige weitere Schritt ist. Unser Ziel im Blick. Im Nachhinein war der Schritt im Endeffekt gar nicht so riesig, denn wir haben den ersten kleinen Schritt gemacht und es folgten darauf hin alle Weiteren. Wie bei allen Neuanfängen. Ein Sprichwort, das da immer wieder ganz treffend ist:

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Konfuzius

Kaum zu glauben, doch nun sind schon wieder in unserem neuen Projekt. So einfach und schnell kann es dann doch sein. Wie haben wir es gemacht? Oft stellen wir uns die Frage, wenn wir realisieren, dass wir schon wieder mitten im Machen, im Tun sind. Wo wir doch in einem vorigen Artikel noch geschrieben haben, dass die Ideenfindungsphase so schwer war. Ja, das war sie.Wenn Du nochmal Genaueres über die Phase lesen willst, lese Dir den Artikel einfach nochmal durch.

Ein Stein ist uns vom Herzen gefallen seit wir dann die eine Idee hatten, die sich für uns stimmig angefühlt hat. Dann war die Entscheidung da: Das machen wir jetzt. Seit dem Moment geht es uns deutlich besser. Nach Abwägen mit Verstand, Herz und Bauch natürlich. Wenn man sich die Entscheidung offen hält, dreht man sich einfach ständig im Kreis statt vorwärts zu kommen. Man wägt ab und überlegt. Kommt in die Endlosschleife. Es geht gefühlt einen Schritt vor und doch wieder Schritte zurück. Das wäre schade, denn das kostet viel Zeit, Energie und Nerven. Die Energie lieber sinnvoll in das erste Handeln stecken. Das ist unsere aktuelle Erfahrung, die wir beim Entstehungsprozess unseres neuen Online Kongress, dem „Verliebenkongress“ am eigenen Leib spüren konnten.

Ja, so einfach kann es dann doch sein loszulegen. Wir möchten damit ermuntern, dass auch Du Dein Projekt startest. Es kann ein ganz kleines Projekt sein. Etwas, das Du Dir für dieses Jahr vorgenommen hast.

Was waren Deine Vorhaben für das Jahr 2017 nochmal? Du weißt es nicht mehr?

Eine einfache Lösung:
Stift und Zettel zur Hand.
10 Minuten einfach aufschreiben was Dir einfällt.
Dann die Entscheidung innerhalb von 7 Sekunden treffen womit es losgeht und Du anfängst.

Wofür hast Du Dich entschieden? Hinterlasse es uns gerne in den Kommentaren.

Du möchtest mit uns weiter dranbleiben? Trage hier im Feld Deinen Namen und Deine Mailadresse ein und bald bekommst Du News zu neuen Projekten:



Wer nochmal zum Kongress mehr lesen möchte, wird in unserem Blog fündig.

Bis bald
Deine 2Macha

Magdalena und Andreas